Geographie
2214 ha Fläche
Höchster Punkt: 1314 m.ü.M. (Chrüzegg)
Tiefster Punkt: 509 m.ü.M. (Schwärzi)
Beschreibung
Als im 7. Jahrhundert die Alemannen in diese Gegend einwanderten, gründeten sie die Höfe Goldingen (heute Vordersagen), Egligen, Hubertingen, Wolfertingen, Gibel, Echeltschwil und Thal (heute Dorf). Keiner dieser Höfe wird im Mittelalter urkundlich erwähnt. Der alemannische Name "Coldo" jedoch, von dem sehr wahrscheinlich Goldingen den Namen geerbt hat, erscheint im 9. Jahrhundert als Zeuge unter sankt-gallischen Traditionsurkunden.
Nachdem die ersten Höfe und Weiler auf die Alemannenzeit zurück zu führen sind, entstanden im 15. und 16. Jahrhundert nach und nach neue Weiler und Einzelhöfe, als viel Land gerodet und als Privatbesitz angesprochen wurde.
Nach der Entstehung der neuen Weiler zählte die Gemeinde in der Mitte des 17. Jahrhunderts etwa 600 Einwohner. Im 18. Jahrhundert nahm die Bevölkerung stark zu. Im 19. Jahrhundert wurde wieder eine Abwanderung spürbar, weil sich keine Industrie- und Gewerbebetriebe ansiedelten.
Im 20. Jahrhundert nahm die Bevölkerung dank dem Entstehen von einheimischem Gewerbe und der grösseren Mobilität wieder zu und hat sich nach verschiedenen auf und ab in den letzten Jahren bei gut 1050 Einwohnern eingependelt.
Wappen
Stiellose, goldbesamte rote Rose mit fünf grünen Kelchblättern auf goldenem Grund mit 17 Staubblättern.
Gemeindeverwaltung |
Gemeindeverwaltung Goldingen Dorfstrasse 17 Postfach 8638 Goldingen Tel. 055 284 62 00 Fax 055 284 62 01 / Webseite |
| Öffnungszeiten |
| Montag - Freitag | 09.00 - 12.00 / 14.00 - 16.30 Uhr |
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Stand 31. Dezember 2010